WI-Award 2018

10. Schweizer Wirtschaftsingenieur Award

 

Sehr geehrte Interessierte des Wirtschaftsingenieurwesens

Wir laden Sie ganz herzlich an den 10. WI-Award nach Olten ein.

 

Es ist uns eine Ehre, die Verleihung der Awards in Wirtschaftsingenieurwesen der Schweiz bereits zum zehnten Mal durchführen zu dürfen. Aus den besten Studienabschlussarbeiten die drei Award-Gewinner zu wählen, ist herausfordernd aber gleichzeitig eine grosse Freude.

 

Haben Sie auch viele Daten auf einem Datenspeicher oder in einer Cloud abgespeichert? Dann sind Sie vielleicht reich, denn Information hat einen Wert, Daten sind wertvoll.

Was ist denn «Big Data»? Ein riesiger, chaotischer Datenberg? Ich habe keine genaue Definition gefunden. Spezialisten sprechen davon, dass sich mittlerweile die Menge der Daten weltweit alle drei Jahre verdoppelt. Wozu braucht die Menschheit so viele Daten? Machen Daten glücklich? Können wir durch Big Data die Welt neu verstehen lernen?

 

Durch die systematische Auswertung von Daten können Wahrscheinlichkeiten berechnet werden. Wenn sich ein System wie in der Vergangenheit weiterentwickelt, können Prognosen gemacht werden. So kann beispielsweise der Zeitpunkt für eine Buchung eines Flugs vorausgesagt werden, zu dem der Preis günstig sein wird. Dazu braucht es ein kluges System im Hintergrund, ein lernendes System, das mit dem Datenberg umzugehen weiss. Nennt man dies «Künstliche Intelligenz»?

 

Big Data und Künstliche Intelligenz sind die Themen des diesjährigen WI-Awards. Unsere Referenten erklären uns ihre Sicht der Dinge. Details dazu finden Sie im Programm.

 

Seien Sie herzlich willkommen an unserem Jubiläumsanlass. Wir freuen uns auf Sie.

 

Daniel Roth, Präsident Vereinigung WI Schweiz

 

  

 

Programm

 

16:45 Uhr Registrierung
   
 

 Von Big Data zur Künstlichen Intelligenz:

"Braucht es den Wirtschaftsingenieur morgen noch?"

   
17:15Uhr Begrüssung durch den Präsidenten VWI Schweiz Daniel Roth

 

Grussbotschaft durch Herrn Dr. Martin Wey, Stadtpräsident Olten

 

17:30 Uhr

Prof. Dr. Jana Koehler

 

Künstliche Intelligenz – Hype, Realität und mögliche Zukunftsszenarien “

 

18:00 Uhr   Stefan Pabst
  «SMARTER THAN ALGORITHMS – Digitalisierung verstehen und weiterdenken»
   
18:30 Uhr  Podiumsdisskussion
  mit den Referenten, Moderation Urs Brunner
   
19:00 Uhr Pause
   
  WI-AWARD 2018
   
19:15 Uhr Begrüssung der Preisträger und Präsentation der drei prämierten Arbeiten
   
20:45 Uhr Verleihung des WI-AWARD 2018
   
21:00 Uhr Apéro Riche im Sisième
 

 


                                                

 

Referenten WI-Award 2018

 

 

 

Daniel Roth

Präsident der Vereinigung Wirtschaftsingenieure Schweiz

Begrüssung und Eröffnung

 

 

 

 

 

 

 

Dr. Martin Wey

Stadtpräsident Olten

 

 

 

 

Prof. Dr. Jana Koehler

Professorin für Informatik an der Hochschule Luzern/Schweiz

 

«Künstliche Intelligenz - Hype, Realität und mögliche Zukunftsszenarien»

Kaum ein anderer Begriff weckt zurzeit so unterschiedliche Erwartungen wie Künstliche Intelligenz – Kontroversen und Utopien prägen die Diskussion. Doch was ist realistisch und welche Technologien können welche Leistungen erbringen und was bleibt Hype? Der Vortrag beleuchtet den Hintergrund dieses mehr als 60 Jahre alten Forschungsgebiets, fasst den aktuellen Stand wichtiger Technologien zusammen und wirft einen Blick auf mögliche Zukunftsszenarien.

 

 

 


 

 

 

 

Stefan Pabst

Philosoph und Physiker bei W.I.R.E. 

 

«SMARTER THAN ALGORITHMS - Digitalisierung verstehen und weiterdenken» 

Die Digitalisierung ist in aller Munde – und sie prägt die Gesellschaft der Zukunft schon heute. Aber welche Technologien sind tatsächlich relevant und welche Angebote treffen die künftigen Bedürfnisse der Menschen? Im Vortrag "dekodiert" Stefan Pabst vom Think Tank W.I.R.E. das Phänomen der Digitalisierung und gibt dem unscharf gewordenen Begriff eine Struktur. Neben den technologischen Dimensionen wird der Fokus auf den gesellschaftlichen Folgen liegen – samt ihren Chancen, Risiken und den Handlungsfeldern für Individuen, Unternehmen und Politik.

 

 

 

 

 

 

Durch den Anlass führt Sie 

 

Urs Brunner

www.dybera.ch

Diplomanden 2018


 

 

 

 

Stefanie Giger     Jahrgang 1992

 

Titel der Diplomarbeit:

Automatische Identifikation Eindeutige Speicherung und Identifizierung von produktspezifischen Daten

 

 

Beschreibung:

Die Arbeit adressiert die steigenden Ansprüche bezüglich Qualitätsnachweis und Rückverfolgbarkeit von Consumables. Um diese Ansprüche für den Industriepartner zu befriedigen wurden Methoden entwickelt und validiert, welche den DataMatrix Code als eindeutige Produktkennzeichnung definieren sowie Anforderungen an den Produktionsprozess ableiten. Des Weiteren wurden Potentiale für eine marktseitige Verwendung des Codes aufgezeigt.

 

 

 

 

 

Michael Schmid     Jahrgang 1992

 

Titel der Diplomarbeit:

Verbesserung der Fahrzeitenschätzung für Schweizer Rettungsdienste anhand historischer Daten und OSRM

 

 

Beschreibung:

Rettungsdienste in der Schweiz stehen vor grossen Herausforderungen durch Demographie. Um den Änderungsprozess mit möglichst wenig Risiko aktiv gestalten zu können, bieten Simulationen eine hervorragende Entscheidungsunterstützung. Einer der kritischsten Bausteine dabei ist die Schätzung von Fahrzeiten. In meiner Arbeit wurde mithilfe einer explorativen Datenanalyse ein neues Modell zur Fahrzeitenschätzung erstellt, welches die Standardabweichung um 80% verringert.

 

 

 

 

 

 

 

 

Moritz Weber  Jahrgang 1993

 

Titel der Diplomarbeit:

Materialflusssimulation der Langträgerstrasse                                           Kapazitätserweiterung einer Fertigungsstrasse.

 

Beschreibung:

Der Auftraggeber möchte seine Fertigungskapazität auf derselben Fläche verdoppeln.

Mittels einer Materialflusssimulation sollen gewisse Unsicherheiten in der Layoutplanung frühzeitig erkannt und daraus eine eigene verbesserte Variante ihres geplanten Produktionskonzepts erarbeitet werden.

Die Simulation diente unterstützend für die Planung des neuen Produktionskonzeptes, als auch zur Visualisierung der Komplexität des aktuellen Konzeptes

 

 

 

 

  

Alain Stapfer                 Jahrgang  1984

Patrick Scherer             Jahrgang  1985

 

Titel der Diplomarbeit:

Technologiemanagement in mittelständigen KMU‘s

Wie muss ein Technologiemanagement für technologieorientierte KMU‘s in der Organisation verankert sein, um optimalen Nutzen für das Unternehmen zu generieren?

 

Beschreibung:

Im globalen Markt sind Unternehmen darauf angewiesen frühzeitig Technologietrends zu erkennen und ihre Strategie auf technologische Aspekte auszurichten. Dank der Entwicklung des TM-Instruments erhalten technologieorientierte KMU’s in ihrem Wachstum die Möglichkeit, stufengerecht Technologiemanagement in der Organisation zu verankern. Das grössenabhängige Baukastensystem unterstützt bei der Auswahl von unternehmensspezifischen Managementsystemen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Marco Achermann    Jahrgang  1993

Jonas Iten                 Jahrgang  1988

 

Titel der Diplomarbeit:

Auswirkungen einer Treibstoffrationierung auf dem HUB Zürich für die Fluggesellschaft SWISS

 

Beschreibung:

Anhand verschiedener Szenarien wurde untersucht,

wie viel Treibstoff die Fluggesellschaft SWISS auf dem Hauptstandort Zürich benötigt, um den ordentlichen Flugbetrieb gewährleisten zu können. Daher wurde ein Optimierungstool erstellt, dass mittels eines linearen Optimierungs-Modells die Grenze der minimal verfügbaren Treibstoffmenge am Standort Zürich evaluiert und die optimalen Tankmengen an den verschiedenen Destinationen vorschlägt.

 

 

Rolf Meier    Jahrgang 1984

 

Titel der Diplomarbeit:

Produkt- und Innovationsmanagement im Spannungsfeld zwischen Standard- und Sondermaschinen für ein strategisches Schlüsselprodukt eines hausinternen Sondermaschinenbauers

 

Beschreibung:

Als Unternehmensteil einer weltweit agierenden Gruppe entwickelt und baut BAMATEC Maschinen zur Herstellung von technischen Federn.

 

Aufgrund der vielfältigen Anforderungen werden sowohl Standardmaschinen wie auch spezifisch angepasste Maschinen gebaut, mit enormem Aufwand zur Bewältigung der Komplexität.

 

Nach der Entwicklung eines prozessgestützten Produkt- und Innovationsmanagements und der Überführung der zentralen Maschinenreihe in eine modularisierte Produktstruktur überzeugen der signifikant geringere Entwicklungsaufwand und die deutliche Reduktion der Durchlaufzeit bei Standardmaschinen wie auch bei spezifischem Customizing. 

   

 

  

 

 

Andreas David Stöpfer  Jahrgang  1992

 

Titel der Diplomarbeit:

ERP-Systeme von Schweizer KMU im Vergleich - Eine Best Practice Analyse im Unternehmensbereich Projektmanagement

 

Beschreibung:

 

Einhergehend mit der Digitalisierung haben sich zahlreiche ERP-Systeme am Markt etabliert. Bis heute unterstützen diese Systeme KMU im Unternehmensbereich Projektmanagement jedoch eher schwach.

 

Die Best Practice Analyse zeigt die Ergebnisse der meistverbreiteten ERP-Systeme in Schweizer KMU auf und gibt Handlungsempfehlungen und Erfolgsfaktoren wieder, die die Geschäftsleitung bei einer Systemeinführung oder einer Systemerweiterung unterstützen.

 

 

 

 

 

   

 

 

Veranstaltungsort WI-Award 2018

 

  

 

Apéro Riche im 

 

 

 

 

Wir freuen uns darauf, den WI-Award 2018 im "Magazin" Hotel Astoria in Olten durchführen zu können.

 

 

«Magazin» Hotel Astoria

Hübelistrasse 15

4603 Olten

 

www.astoria-olten.ch

 

 

 

 

 

 

 

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